Fritz’s Frau Franzi*, Düsseldorf

Dieser Beitrag wird die erste Restaurantbewertung in meinem Blog. Ich habe mich entschieden hier nur die Restaurants aufzunehmen, von denen ich wirklich beeindruckt bin und glaube, dass ein Preis-/Leistungsverhältnis geboten wird, das einen Besuch mehr als empfehlenswert macht. Das kann eine einfache Burgerbude sein, wie auch ein Sternerestaurant. Mit eben einem solchen möchte ich starten: Fritz´s Frau Franzi.

Nun war es endlich soweit – ich konnte einen im Dezember meiner Frau versprochen Restaurantbesuch endlich in die Tat umsetzen. In 2016 hat in Düsseldorf ein neues Hotel „The Fritz“ eröffnet. Das Hotel-Restaurant wird in der Küche von Benjamin Kriegel geleitet, der dem ein oder anderem Düsseldorfer aus dem „Victorian“ bekannt sein könnte.

Wir haben an einem Tisch mit Blick zur offenen Küche Platz genommen und wurden bald von der freundlichen Servicekraft in das Konzept eingeführt. Aus mehreren Kategorien stellt man sich, je nach Appetit sein Menü zusammen. Was in manchen Häusern leider nicht gern gesehen wird, ist bei Fritz´s Frau Franzi gewollt: wir haben die nach unserer Präferenz gewählten Gänge durchweg geteilt. So kam ein Potpourri der Aromen zustande, das begeisterte!

Zwei Gänge stießen dabei besonders hervor: Zum einen der 36 Stunden gegarte Schweinebauch mit Kartoffelpüree und Pilzen und zum anderen die Jakobsmuschel, die in zwei Variationen daher kam. Insbesondere die in der Schale gegarte Muschel mit Schwarzwurzel und Trüffel hat es mir angetan.

Unsere Bedienung hat uns zu jedem der Gänge stimmige Weine angeboten und ohne Dessert, aber mit einem guten Espresso** und einer leckeren Aufmerksamkeit haben wir den Abend beendet.

* (sic) – ob das Auslassungszeichen korrekt eingesetzt wurde, konnte an dem Abend nicht geklärt werden – wie dem auch sei: als Markenzeichen kann es auf jeden Fall durchgehen!

** ich weiß nicht, warum viele Gastronomen, die ihr Handwerk beherrschen und mir schöne Abende bereiten, mit dem Axxxx einreißen, was sie zuvor errichtet haben. Der Geschmack des Espressos bleibt noch lange im Mund, ist er doch häufig (vor der Zahnpasta) das letzte Aroma des Abends. Wieso wird hier (vermeintlich) gespart? Vielen Dank, dass mir das im Fritz´s Frau Franzis erspart geblieben ist.

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