Grießnocken | Feigen

Heute habe ich mich zweimal gefreut – das erste Mal, als ich über den wunderbaren Blog cookingaffair von Kerstin Getto gestolpert bin. Wieso ich den erst jetzt gefunden habe, ist mir schleierhaft. Alles auf cookingaffair strahlt eine Professionalität und Authentizität aus, die mich begeistert.

Das zweite Mal habe ich mich gefreut, als mir (wiedermal) klar wurde, welches Glück es ist, einen eigenen Feigenbaum zu haben. Ich stelle folgendes Postulat auf: Feigen schmecken nur vollreif und sind als solche so gut wie nie im LEH zu finden! Da jahreszeitlich bedingt gerade nur (unreif gepflückte) Früchte aus Südamerika zur Verfügung standen, ist das Ergebnis meines (Nach-)Kochversuches eher bescheiden ausgefallen. Bitte wartet auf reife Feigen und wenn ihr die nicht bekommt, lasst es einfach oder nehmt anderes Obst (z.B. Pflaumen).

Rezept für 2 Personen

Zutaten für die Rotwein-Feigen:

15 gr Zucker

200 ml Rotwein

1 Zimtstange

1 Sternanis

1 Kardamom, ganz

2 – 4 Feigen (nach Größe und Appetit)

1/2 TL Stärke

Zutaten für die Grießnocken:

125 ml Milch

Prise Salz

50 gr Hartweizengrieß

1 Ei (Kl. S)

15 gr Butter

Zutaten für die Zimtbrösel:

4 El Semmelbrösel

2 El Butter

1/2 Tl Zimt

2 Tl Zucker

Den Zucker in einem Topf goldbraun karamellisieren, mit Rotwein ablöschen, Gewürze zugeben und leicht einkochen lassen. Feigen in halbieren und in den Sud geben.

Milch mit Butter und einer Prise Salz aufkochen, vom Herd nehmen und den Grieß einrühren. Kurz abkühlen lassen. Das Ei verquirlen und zügig unter die Masse rühren. Mit zwei nassen Esslöffeln Nocken abstechen und kalt stellen.

Nocken in reichlich kochendes, leicht gesalzenes Wasser geben und bei milder Hitze etwa 8 Min. gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Semmelbrösel in Butter anrösten und mit Zimt und Zucker abschmecken. Die Nocken in den Bröseln wälzen.

Rotweinsud mit Feigen erwärmen, Stärke mit etwas Wasser auflösen und den Sud damit etwas andicken.

(Inspiriert durch cookingaffair.de)

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