Aubergine | Curry

Menschen und andere Primaten erkennen Jungtiere aufgrund bestimmter körperlicher Proportionen, die wiederum zu einer positiven Reaktion beim Betrachter führen. Dabei ist es – zumindest bei uns Menschen – regelmäßig egal, ob wir die gleiche Spezie betrachten. Viele von uns finden Tierkinder „süß“ oder „niedlich“ – selbst wenn es sich um Raubtiere handelt, die im ausgewachsenen Zustand für uns eine Gefahr darstellen. Im deutschsprachigen Raum hat sich dafür der Begriff des Kindchenschemas etabliert.

Jedesmal, wenn ich bei unserem türkischen Lebensmittelhändler die Mini-Auberginen sehe, erinnere ich mich an diese angeborene Verhaltensweise. Ob der Reiz, den dieses Gemüse auf mich hat, evolutionsbiologisch erklärbar ist, lass ich mal dahin gestellt. Klar ist, dass ich nicht wiederstehen kann!

Das Rezept für die Auberginen, die sich als Vorspeise ebenso wie als Beilage eignen, war das erste, das ich auf eatingrabbits.com veröffentlicht habe. Wer es nachkochen will, sollte hier schauen. An dieser Stelle möchte ich lediglich (nochmals) darauf hinweisen, dass Tamarindenpaste nach Möglichkeit nicht als Fertigprodukt gekauft werden sollte. Die von mir gewünschte Konsistenz, nämlich die einer Paste, liefern (trotz des Namens) Fertigprodukte regelmäßig nicht. Bei ihnen handelt es sich vielmehr häufig um eine wässrige Lösung. Wer Tamarindenmark jedoch selbst mit heißem Wasser übergießt, kann das Produkt nach seinen Vorstellungen verarbeiten. Die selbst erstellte Paste ist darüber hinaus auch geschmacklich deutlich gefälliger als alles, was ich bislang an Fertigprodukten in meiner Küche benutzt habe.

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