Ahornsirupeis | Sablé | Ananas | Baiser

Viel zu selten gibt es Desserts auf eatingrabbits.com. Ich tue mich mit der Zubereitung schwer, zu häufig kommt es auf das exakte Einhalten von Mengen und sauberes Arbeiten an. Beim Kochen kann ich meine Fehler einfach besser kaschieren. Diese Zurückhaltung kenne ich natürlich nur bei der Zubereitung, nicht beim Verzehr…

Glücklicherweise hat sich bei uns eine Rollenaufteilung manifestiert: Während ich mich in der Regel um Fleisch und Fisch kümmere, übernimmt Desserts und Gebäck zumeist die Frau. Heute also ein Gastbeitrag auf eatingrabbits.com:

Sablé für 5-6 Dessertringe á 8 cm Durchmesser:

75 g sehr weiche (aber nicht flüssige) Butter,

75 g Zucker,

1 gute Prise Salz und

Zitronenabrieb von ½ Zitrone schaumig schlagen, anschließend

2 Eigelb einzeln einrühren (von Hand).

Nun 100 g Mehl (50 g Dinkel VK, 50 g Weizen) mit

2 TL Backpulver zusammensieben, zur Buttermasse geben und unterrühren (von Hand) bis ein glatter Teig entsteht.

Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in 5-6 Dessertringe mit 8 cm Durchmesser spritzen (4 mm hoch), mit einem in heißes Wasser getauchten Löffel die Oberfläche glattstreichen. Im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze goldgelb backen.

Ananasragout für 2 Törtchen:

¼ Ananas schälen und klein würfeln, mit

30 g Mascobadozucker mischen und ziehen lassen.

Wenn das Obst Saft gezogen hat durch ein Sieb gießen und Saft mit 5 g Stärke mischen und unter Rühren aufkochen, 1-2 EL Limettensaft einrühren, anschließend mit den Ananaswürfeln mischen.

Italienisches Baiser (reicht für 4 Törtchen):

50 g Zucker mit 20 ml Wasser bei starker Hitze auf 118°C erhitzen.

30 g Eiweiß mit etwas Salz und Pfeffer in einer Glas- oder Metallschüssel leicht schaumig schlagen, dann ( Hand)rührgerät hochschalten und Zuckersirup in dünnem Strahl neben die Rührbesen eingießen, bis zu 10 Minuten weiterschlagen bis die Baisermasse dick und glänzend ist.

Die Masse mit Hilfe eines Spritzbeutels auf die Ananas spritzen und mit dem Gasbrenner bräunen.

Ahornsirup-Eis:

2 EL Milch mit 1EL+1TL Weizenstärke glattrühren,

40 g Frischkäse mit ½ TL Salz glattrühren,

300 g Sahne und 2 EL Glukosesirup verrühren (Glukosesirup= ca. 50 g Traubenzucker mit 25 g Wasser aufkochen).

350 ml Ahornsirup in einem 4-Liter-Topf aufkochen (Sirup schäumt auf), Hitze etwas reduzieren und in ca. 8 Minuten ungefähr auf die Hälfte einkochen lassen.

Vom Herd nehmen und unter Rühren langsam erst die Sahnemischung dann 450 ml minus (1EL+1TL) Milch dazugeben.

Erneut aufkochen und 4 Minuten kochen lassen (sieht eventuell aus wie geronnen, verbindet sich aber wieder).

Vom Herd nehmen und Stärke-Milch-Mischung langsam einrühren.

Aufkochen und mit einem Spatel rühren (1 bis 2 Minuten) bis die Mischung andickt Eismasse kühlen, anschließend in der Eismaschine rühren (bleibt recht cremig), dann im Gefriergerät frieren.

7 Kommentare zu „Ahornsirupeis | Sablé | Ananas | Baiser

    1. Baking is not really what I like to do. Too often you have to follow the recipe meticulously. Somehow it is a science and as I am not a scientist my wife usually bakes – she is much more talented. Cooking is much easier – just throw together the ingredients you like. And as long as the ingredients are good the result mostly works.

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