Jakobsmuschel | Pasta | Rosenkohl

Zu dem Unterschied zwischen Jakobs- und Kammmuschel habe ich mich schon an anderer Stelle ausgelassen, nämlich hier. Diesmal durfte ich jedoch Jakobsmuscheln in meiner Küche verarbeiten, die über jeden Verdacht erhaben sind: an der atlantischen Nordküste Frankreichs sammeln Taucher die Muscheln von Hand ein – auf Schleppnetze wird verzichtet. Dieses Plus an ökologisch korrektem Verhalten habe ich natürlich durch die Logistik konterkariert – immerhin kam die Verpackung (fast) ohne Kunststoff aus und mein Händler verspricht einen Ausgleich der beim Transport entstandenen CO2-Emmissionen.

Das Muschelfleisch ist von hervorragender Qualität und sollte nur 30 sec von jeder Seite – wenn überhaupt – angebraten werden. Also erst bitte unmittelbar vor dem Servieren!

Die Pasta – sofern ihr keine fertige kauft – ist schnell gemacht, braucht jedoch Ruhezeit.

75 gr Mehl (Typ 405 oder 00)

25 gr Hartweizengrieß

1 Ei

1 Prise Salz und

1 Beutel Sepia-Tinte (4g – bekommt ihr z.B. an der Fischtheke Eures Supermarktes oder beim Fischhändler des Vertrauens)

werden gut, i.e. für 10 Minuten, per Hand verknetet und anschließend für mindestens eine Stunde gekühlt. Ich nutze für die weitere Verarbeitung eine Nudelmaschine. In kochendem Salzwasser sind die Nudeln in einer Minute al dente gekocht.

Das Rezept habe ich auf den Seiten der „Deutschen See“ gefunden. Der Schaum aus Mandarinensaft, Fischfond, Ei und Safran ist auf jeden Fall eine Empfehlung. Bei Interesse schaut hier.

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